Schnell und sicher Geige spielen? Ja, mit dieser Übung geht es.

Du hast wahrscheinlich schon mal ein toller Geiger sehr schnell spielen sehen.

Und dich dann gewundert:

Wie kann er so schnell und gleichzeitig so schön und sicher spielen?

Heute werde ich dir anhand des Mottos Perpetuo von Paganini (ja, DER Paganini), zeigen, wie Profis üben:

- Um sehr schnelle Stücke sauber zu spielen

- Damit sie die Töne jedes Mal richtig treffen

- Um ihr Stück mühelos zu spielen

More...

Es sind dieselben Schritte, die ich sowohl mit Anfängern als auch mit professionellen Geigern mache.

Und wenn du Geige richtig spielen willst, dann solltest du diese auf jeden Fall auch machen.

BONUS: Willst du die Stücke deiner Wahl auf der Geige spielen und das es sich dabei schön anhört?

Wenn ja, dann bestelle jetzt einen KOSTENLOSEN Exemplar meines Buches hier:

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Videos Transkript


Hi! Heute ich werde dir zeigen,
wie du deine Stücke üben kannst, um auch

im schnellen Tempo wirklich sauber
und sicher spielen zu können.

Und die Übungen, die ich dir zeigen werde,
sind nicht nur um schnell zu spielen.

Das ist einfach, damit die Töne von deinen Stücken
sauber und sicher werden -

damit du die Töne auf
systematische Weise sicher greifst.

Hi, mein Name ist Antoine Morales.

Ich bin professioneller Geige und Autor

des Buches "Geige lernern
mit Erfolg als Erwachsener".

Also, es ist wirklich sehr wichtig, wenn du
ein Stück hast, das du nicht

einfach das Stück von Anfang bis Ende spielst,
sondern dass du wirklich eine Methode

benutzt, um die Töne Schritt für Schritt
zu lernen und jedes einzelne Intervall auf


systematische Weise zu üben, zu treffen und zu sichern.

Und heute, werde ich dir eine Reihe von
Übungen zeigen, die du eigentlich bei

jedem Stück machen kannst, um
dein Stück viel sicherer zu machen.

Und das funktioniert -

egal ob du Anfänger bist und ganz
einfache Stücke benutzt oder ob du

wirklich sehr fortgeschritten bist.
Eigentlich habe ich heute Morgen diese Übungen

mit einer Schülerin von mir über
die Capricen von Paganini gemacht.

Auf der Bratsche sogar, ja. Das
funktioniert, egal welches Niveau du hast.

So und heute,
ich werde als Beispiel nehmen

ein Stück das wir zurzeit an der Geigenakademie
üben, das heißt auch von Paganini,

aber viel, viel, viel einfacher. Das
Moto Perpetuo. Also ich zeige dir einmal die Noten.

Genau das ist das Moto Perpetuo
von Paganini und wir wir werden -

ich werde dir das über dem Anfang zeigen.
Also genau -

weil wenn du so etwas hast und das Ziel von

diesem Stück, das ist auch es so schnell wie
möglich zu spielen - egal was du

spielst, du wirst immer manche
Töne schnell spielen müssen.

Und das ist auch um einfach
die Töne sicher zu treffen.

Wie kann man sowas oder irgendetwas üben?

So. Was eigentlich am besten ist, dass
ist -

die Geschwindigkeit
regelmäßig zu steigern.

Und das wirst du nicht erreichen, indem
du das Tempo die ganze Zeit erhöhst,

sondern indem du dem Rhythmus änderst.
Und dazu werden wir dann ein paar extra Übungen machen.

Also ich zeige dir:

Ich werde dir das jedes Mal über so zwölf Töne
ungefähr zeigen. So, erstmal

du wirst das immer in halben Noten üben.

Das Ziel dabei, das ist wirklich
erst mal einfach die Töne zu lernen...

Ich spiele einfach jeden Ton in einer halben Note und

genau hier ist wichtig, dass du wirklich im

Tempo bleibst. Sagen wir mein
Zieltempo wäre sechzig für das Stück.

Dann werde ich die Übung auch im Tempo sechzig

machen und dann bei jeder Übung
werde ich Tempo sechzig behalten.

Und genau - weil ich sehe viele, die sind zu
schnell, wenn die langsam spielen. Wenn

die halbe Noten spielen, die sind zu schnell.
Tempo sechzig ist Tempo sechzig.

Du musst zählen, damit du in halben

Noten bleibst. So, und dabei am wichtigsten eigentlich
das ist, wie du all diese Übungen machen wirst.

Deswegen höre gut bis zum Ende weil ich werde dir
bei jeder Übung auch ein paar extra Sachen

zeigen, die mega wichtig sind. Und das erste,
dass ist - wenn du die Übung machst

du wirst wirklich aufpassen die ganze Zeit
dass deine Finger über der Saite bleiben.

Das bedeutet: Mein vierter Finger sollte immer
maximal ein Zentimeter vom e

entfernt bleiben - von seinem Zielton.
Ein Zentimeter, maximal.

So jetzt ich mache
das in viertelnoten. Das wird so gehen...

Ok?

Und genau - wenn ich höre, ein
Ton ist schief, dann was mache ich?

Ich spiele nicht weiter.

Das ist ein Fehler den die meisten machen.

Ich spiele einfach weiter.

Nein, ich höre ein Ton ist schief -

ich wiederhole den Übergang ein paar mal
bis ich den Ton richtig und sicher treffe.

Und dann mache ich weiter, ok?

Und dabei bleibe ich ganz entspannt,

sicher und im Tempo die ganze Zeit.

Weil viele machen den Fehler,

die fangen jedes Mal von Anfang an.

Was keinen Sinn macht.

Übe nur was nicht funktioniert.

So, wenn du das gemacht hast, dann
wirst du eine kleine Übung machen.

Das heißt, dass du immer zwei Töne
sehr schnell spielen wirst

und dann eine kleine Pause
machen wirst. Das geht so:

Ich spiele einfach zwei
Töne sehr, sehr schnell.

Umso schneller, desto besser.

Und dann mache ich eine Pause.

Die Pause darf lang sein, aber die
zwei Töne müssen wirklich sehr schnell

sein und sehr sauber und genau.
Von Bogen und Intonation her...

Ok? So. Dann, wenn ich das gemacht habe,

ich mache dasselbe, aber ich fange von

dem zweiten Ton an. Das ist weil -
gerade, was ich tatsächlich gemacht habe,

das ist - warte, ich muss das
kurz öffnen..

So. Ich habe gerade die zwei ersten Töne sehr


schnell gespielt, dann eine Pause gemacht,

dann die zwei nächsten sehr schnell.
Was ich nicht geübt habe,

das ist, diese zwei mittlen Töne sehr schnell zu spielen
und die zwei hier. Deswegen werde ich

die selbe Übung noch einmal machen, aber

versetzt. Ich fange von dem ersten Ton einzeln an und dann...

Ok?
So, wenn ich das gut kann mache ich weiter.

Jetzt werde ich zwei Töne pro Schlag spielen.
Ich werde das Stück in Achteln spielen und dabei,

- und das ist nicht nur für die
Achtel, das ist die ganze Zeit.

Auch bei den halben Noten, alles -.

Ich werde die ganze Zeit darauf achten,
dass ich so wenig Bogen wie möglich benutze.

Viele, die machen so...

Nein, das Ziel, dass ist das sehr
schnell zu spielen später...

Deswegen - und wenn ich schnell spiele,
was mache ich eigentlich?

Ich benutze sehr wenig Bogen. Deswegen
wenn ich das übe, ich werde auch so wenig Bogen wie

möglich benutzen, egal ob ich das in
halben Noten spiele oder in sechzehnteln.

Auch wenn das nicht so gut klingt,

das ist normal, weil ich viel
zu wenig Bogen benutze.

Das ist wie du wirklich
das Tempo dann steigen kannst.

Ok? Bei halbe Noten -
auch ja? Und nicht...

Ok? Das bringt gar nichts.

So.

Dann ich mache das in Achteln. Dann was mache ich?

Ich will immer schneller spielen.
Ich will immer größere Gruppen von Noten

schnell und sauber und
automatisch spielen können.

Deswegen werde ich jetzt drei Töne sehr schnell spielen.

Und genau - es gibt noch ein paar Sachen wo
du aufpassen musst. Ich zeige dir das gleich.

Also, drei Töne sehr
schnell, das geht dann so...

Ok? Immer sehr schnell.

Sehr schnell und dann eine
Pause wie vorher mit den zwei.

Und dann du machst dasselbe -

dieses Mal auch versetzt. Du,
spielst erst eine und dann weiter.

So, wenn du das gemacht hast, jetzt

du spielst das Stück in Triolen.

Das bedeutet, drei Töne pro Schlag.

Jetzt eine kleine wichtige Sache.
Die ganze Zeit,

egal welche Übung, pass

wirklich auf, dass du die ganze
Zeit die Finger auf der Saite lässt.

Nicht so, dass du die Finger nah an der Saite
lässt, sondern auch, dass du die unteren Finger

immer wenn es geht
auf der - die ganze Zeit - auf der Saite lässt.

Bedeutet, der erste Finger und der zweite Finger

sollten ziemlich die ganze Zeit
eigentlich auf der Saite bleiben.

So, wenn ich das alles
gemacht habe, dann

spiele ich vier Töne sehr
schnell und dann mache ich eine Pause.

Wie vorher - vier Töne sehr schnell, Pause -
und dann mache ich die selbe Übung dieses Mal versetzt.

Hier auch: Ich spiele den ersten Ton
einzeln und dann ihr vier Töne.

Wenn ich das gemacht habe -

jetzt kann ich das in
sechzehnteln spielen, ok?

Und hier es ist wichtig, dass du das
nicht nur so übst, wie es steht...

Sondern auch zum Beispiel mit gebundenen Tönen...

Ok? Das ist, damit du das auch auf
eine andere Weise übst.

Ja? Und natürlich gibt es noch viele andere

Übungen die du machen könntest, aber das,
was wir heute gesehen haben, dass ist schon

die Grundlage.

So das war es für heute.

Ich hoffe, dieses Video hat dir gefallen.


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Und wenn du noch größere Fortschritte
machen willst: Du findest auf meiner

Website unterschiedliche Onlinekurse, z.B.
zur Zeit gibt es bei der Geigenakademie - das ist

mein fortlaufendes Programm,
wo du wirklich auch mit mir -

direkt mit mir lernst - und wir
machen zurzeit genau dieses Stück.

Aber es gibt auch schon so viele andere Stücke,
wofür es schon unterschiedliche Tutorials gibt.

So danke fürs Zuhören,

ich wünsche dir dann noch sehr viel Spaß
und bis zum nächsten Video. Danke!

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